Die Wilhelm-Hartschen-Schule hat sich an dem Aufruf der Initiative „Spielen macht Schule“ beteiligt und im Juni 2012 ein Konzept eingereicht, in dem sie ihre Ideen und Vorstellungen rund um ein Spielzimmer in der Schule vorstellt.

Die Initiative „Spielen macht Schule“ wurde vom Verein Mehr Zeit für Kinder und dem Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL, Ulm) 2007 gemeinsam ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Initiative von den 16 Kultusministerien.

Das Spielen ist an der WHS fester Bestandteil im Unterricht und während der Gestalteten Freizeit, die eine Erweiterung des Unterrichts ist und in den Zeiten von 10:30 Uhr bis 11:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr zwischen den Unterrichtszeiten stattfindet. In dieser Zeit werden den Schülerinnen und Schülern verschiedene Angebote bereitgestellt, bei denen sie sich aktiv betätigen und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung erfahren, z.B. Billard, Airtramp, Englisch-AG, Bewegungsspiele, etc.

Der Gewinn des umfangreichen Spielangebots bereichert die Gestaltete Freizeit in wesentlichen Teilen und legt den Grundstein für ein Spielzimmer als Ort des spielerischen Lernens und der Begegnung an der WHS.

Im Schuljahr 2012/2013 werden die Spiele und das Spielzimmers in Form von Angeboten in der Gestalteten Freizeit, z.B. Sozialtraining mit Frau Cannoletta (Schulsozialarbeiterin) oder klassenübergreifenden Spielgruppen, genutzt. Weiterhin können die Spiele für den Gebrauch im Unterricht von den Lehrkräften ausgeliehen werden oder das Spielzimmer für einen Unterrichtsblock mit den Schülerinnen und Schülern genutzt werden. Weiterhin werden besondere Pausenaktionen angeboten, um das Spielzimmer bei der Schülerschaft bekannt zu machen.

Durch das Spielen mit Mitschülerinnen und Mitschülern werden soziale Erfahrungen ermöglicht und die Identitätsbildung durch Ich-Stärkung, Aufbau von Frustrationstoleranz und Selbstvertrauen gefördert. Selbstbehauptung als wichtige Grundlage für die Selbstverwirklichung kann somit  spielerisch erprobt werden. Weiterhin werden durch das freie Spiel Fantasie und Kreativität angeregt und Schülerinnen und Schüler können die Geschicklichkeit ihrer Sinne und des Bewegungsapparates ausbauen.

Am Ende des Schuljahres wird eine Evaluation im Kollegium stattfinden und die Nutzung des Spielzimmers für das neue Schuljahr geplant und erweitert werden.

Nähere Informationen zur Initiative „Spielen macht Schule“ gibt es hier:

http://www.spielen-macht-schule.de/

http://www.mzfk.net/presse-spielen-macht-schule.html

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