Zur Zeit werden an unserer Schule 16 SchülerInnen mit Störungen aus dem Autismus-Spektrum beschult. Einige andere sind nicht diagnostiziert, weisen aber viele Eigenarten und Symptome aus dem Spektrum auf. Die Ausprägung reicht von der Diagnose „Frühkindlicher Autismus bei normaler Intelligenz“ bis hin zur Mehrfachbehinderung „Autismus und Verhaltensauffälligkeiten“ sowie nicht- oder wenigsprechende Autisten.

An unserer Schule wird auf der Basis des TEACCH-Konzeptes als eines der erfolgreichsten Ansätze zur Förderung von Menschen mit Autismus ein individuell auf den/die SchülerIn zugeschnittenes Förderkonzept erstellt.
Diesem wird zunächst eine ausführliche förderdiagnostische Phase vorangeschaltet, um Ansatzpunkte für einer Förderung zu bestimmen.
Diese Informationen und deren Orientierung an den Stärken und Interessen des/der SchülerIn bilden die Grundlage des Förderplanes, der sich konsequent auf die Entwicklung von individuell abgestimmten Strategien der Strukturierung und visuellen Unterstützung bezieht und flexibel den jeweiligen Entwicklungsschritten angepasst wird.

Zeit- und Tagespläne aller Variationen dienen der zeitlichen Orientierung; Abgrenzungen und Markierungen helfen bei der räumlichen Organisation.
Routinen können helfen, Handlungsabläufe geordnet anzugeben; entsprechend vorbereitetes Material und eindeutige Instruktionen können Überforderung verhindern und selb-ständige Durchführung einer Tätigkeit ermöglichen.
Durch den starken Einsatz visueller Hilfen wird ein weiterer Sinneskanal zur Informationsvermittlung genutzt.

strukturierung arbeitsorganisation deckel schrauben
wahlbrett zur freizeitgestaltung mappenaufgabe mit buchstaben schreiben
SchülerInnen mit einer Autismus-Spektrum-Störung
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