Die Schule

Wilhelm – Hartschen – Schule

Die Wilhelm-Hartschen-Schule, im Folgenden WHS genannt, ist eine Förderschule für Geistige Entwicklung. Wir sind eine Ganztagsschule. Der Unterricht findet an 5 Tagen in der Woche statt, Montag bis Donnerstag von 8.30 – 15.30 Uhr, am Freitag von 8.30 – 12.30 Uhr.

Im Schuljahr 2017/2018 gibt es 14 Klassen: 2 Vorstufen, 3 Unterstufen, 3 Mittelstufen, 4 Oberstufen und 2 Berufspraxis-Stufen. Insgesamt besuchen 152 Schülerinnen und Schüler unsere Schule.

In der WHS arbeiten derzeit 48 Förderschullehrer/Innen und Fachlehrer/Innen, eine Motopädin, eine Krankengymnastin sowie externe Therapeuten/Innen, eine Schulsozialarbeiterin und mehrere FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr), Einzelfallhelfer/Innen, Bufdies (Bundesfreiwilligendienst) und Praktikannten/Innen.

In der Regel werden unsere Schülerinnen und Schüler mit 6 Jahren eingeschult, die Schulpflicht umfasst 11 Schuljahre. Der Verbleib in den einzelnen Stufen beträgt: 2 Jahre in der Vorstufe, je 3 Jahre in der Unter-, Mittel- und Oberstufe sowie 2 Jahre in der Berufspraxisstufe. Im Einzelfall kann dieser Zeitraum auch kürzer oder länger sein. Schwerst-mehrfach behinderte Schüler/Innen sind in den entsprechenden Klassen integriert.

Der Schülertransport erfolgt mit Schulbussen wenn die Schüler/Innen nicht in der Lage sind, den Schulweg selbstständig zu bewältigen.

Da die WHS eine Ganztagsschule ist, wird das Mittagessen gemeinsam in den Klassen, für Ober- und Werkstufen in der Mensa, eingenommen.

Die Grundlagen für den Unterricht und die sonderpädagogischen Maßnahmen an der WHS sind in den Richtlinien und Lehrplänen für den Unterricht in der Schule für Geistigbehinderte (RdErl. d. Kultusministers NRW) festgeschrieben.

Die pädagogischen Grundsätze und Unterrichtsinhalte berücksichtigen die individuelle Lebensqualität eines jeden Schülers mit dem Ziel, ihn zur größtmöglichen selbstständigen Lebensführung in sozialer Integration zu befähigen.

So sind auch die Lehr- und Lernformen des Unterrichts besonders handlungsbezogen, lebensnah und lebensbedeutsam. Unterrichtet wird auch in Projekten, Vorhaben sowie in klassenübergeifenden Lerngruppen, wobei die Lernorte oft auch außerhalb der Schule liegen.

In der Berufspraxis-Stufe leisten die Schüler/Innen ihre Berufsschulpflicht ab. In den Bereichen Öffentlichkeit, Wohnen, Freizeit, Partnerschaft und Arbeit werden sie auf das Leben als Erwachsener vorbereitet. Durch Praktika in verschiedenen Einrichtungen bereiten sich die Schüler auf ihre spätere Berufstätigkeit vor.

Alle Schüler/Innen erhalten am Ende des Schuljahres ein Gutachtenzeugnis. Einmal jährlich, im Januar oder Februar, findet ein Elternsprechtag statt. Darüber hinaus können die Eltern am Unterricht teilnehmen sowie Beratungsgespräche mit Lehrern/Innen führen. Die Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern/Innen ist an der WHS besonders wichtig und deshalb erwünscht.